ÜBER MICH

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ÜBER MICH

PORTRAIT

 
 

Musik machen ist für mich ein ursprünglicher Ausdruck von Kreativität. Als Interpretin schlüpfe ich in vielerlei Hörweisen und Sichtweisen künstlerischen Ausdrucks. Mein Instrument Akkordeon ist mein Medium. Kultur hat für mich mit dem Neubedenken unserer Wirklichkeit zu tun. So stelle ich mein Instrument in immer neue Zusammenhänge. Ich verwirkliche in meinen Konzertkonzeptionen die Klangfantasien, die ich für mein Instrument habe. In der Begegnung mit anderen Musikern und Komponisten höre ich hinein in die Klänge, die ich liebe. Gegenwärtige Musik trägt immer Vergangenes in sich. Die Verknüpfung der Zeiten faszinierte mich, seit ich mein Instrument erlernte.

In „mixtura“ erforsche ich nun mit der wunderbaren Musikerin Katharina Bäuml das Potential unseres völlig neuen, von uns erfundenen Klangkörpers in Transkriptionen von Renaissancemusik und Beauftragungen von Werken für diese atemberaubende Besetzung.

Die Verknüpfung mit Ideen anderer Künste ist ein großes Anliegen, das ich mit dem Ausnahmeschlagzeuger Olaf Tzschoppe teile. Unsere Ensemblegründung Etendis widmeten wir einer Bearbeitung der Planetensuite von Gustav Holst zusammen mit einer Visualisierung von Jean-François Guiton. Mit dem fantastischen Bratschisten Axel Porath und dem begnadet lesenden Schauspieler Bernt Hahn entwickele ich Konzertformate in der Begegnung mit Literatur.

Ein Akkordeon zusammen mit Elektronik zu hören ist für mich ein Abenteuer. Ich stürze mich immer wieder hinein – ganz zu schweigen von Begegnungen mit Musikern aus anderen Kulturkreisen. Immer wieder bin ich tief berührt davon, wie friedlich es ist, gemeinsam Musik zu machen.

So verwandelte ich mich, wie meine Freundin Katharina von mir sagt, in ein Chamäleon, das in rätselhafter Weise mit jeder dieser Welten verschmilzt.

Musik machen ist für mich ein ursprünglicher Ausdruck von Kreativität. Als Interpretin schlüpfe ich in vielerlei Hörweisen und Sichtweisen künstlerischen Ausdrucks. Mein Instrument Akkordeon ist mein Medium. Kultur hat für mich mit dem Neubedenken unserer Wirklichkeit zu tun. So stelle ich mein Instrument in immer neue Zusammenhänge. Ich verwirkliche in meinen Konzertkonzeptionen die Klangfantasien, die ich für mein Instrument habe. In der Begegnung mit anderen Musikern und Komponisten höre ich hinein in die Klänge, die ich liebe. Gegenwärtige Musik trägt immer Vergangenes in sich. Die Verknüpfung der Zeiten faszinierte mich, seit ich mein Instrument erlernte.

In „mixtura“ erforsche ich nun mit der wunderbaren Musikerin Katharina Bäuml das Potential unseres völlig neuen, von uns erfundenen Klangkörpers in Transkriptionen von Renaissancemusik und Beauftragungen von Werken für diese atemberaubende Besetzung.

Die Verknüpfung mit Ideen anderer Künste ist ein großes Anliegen, das ich mit dem Ausnahmeschlagzeuger Olaf Tzschoppe teile. Unsere Ensemblegründung Etendis widmeten wir einer Bearbeitung der Planetensuite von Gustav Holst zusammen mit einer Visualisierung von Jean-François Guiton. Mit dem fantastischen Bratschisten Axel Porath und dem begnadet lesenden Schauspieler Bernt Hahn entwickele ich Konzertformate in der Begegnung mit Literatur.

Ein Akkordeon zusammen mit Elektronik zu hören ist für mich ein Abenteuer. Ich stürze mich immer wieder hinein – ganz zu schweigen von Begegnungen mit Musikern aus anderen Kulturkreisen. Immer wieder bin ich tief berührt davon, wie friedlich es ist, gemeinsam Musik zu machen.

So verwandelte ich mich, wie meine Freundin Katharina von mir sagt, in ein Chamäleon, das in rätselhafter Weise mit jeder dieser Welten verschmilzt.

 

KURZVITA

 
 

Margit Kern

aufgewachsen in der Nähe von Darmstadt, studierte Akkordeon bei Hugo Noth und bei Matti Rantanen an der Sibelius Akademie in Helsinki. Sie konzertiert mit Solo-Recitals und als Kammermusikerin in vielen europäischen Ländern, reiste in die USA und nach Süd-Korea. Sie spielt als Gast bei musikFabrik NRW, oh Ton-Ensemble. Sie konzertierte bei Romanischer Sommer Köln, Forum neuer Musik des DLF, Ultraschall und vielen anderen Festivals. Eine rege Zusammenarbeit verbindet sie mit zahlreichen zeitgenössischen Komponisten, deren Werke sie uraufführt. In eigenen Projekten initiiert sie neue Werke für Akkordeon. Zahlreiche Rundfunkporträts verdeutlichen diese Spezialisierung. 2005 veröffentlichte sie ihre erste Solo-CD mit dem Titel „Heart“, es folgten „TWO“ und „mirror“.

In mixtura realisiert sie zusammen mit Katharina Bäuml seit 2010 gemeinsame Projekte im Spannungsfeld von Alter und Neuer Musik. 2011 erschien bereits die erste CD „Miniatures“ mit eigens für mixtura neu geschriebenen Werken. Es folgten „Archipel Machaut“ und „Sibylla“. Ihre CDs entstanden als Kooperationsprojekte mit Radio Bremen, Bayerischer Rundfunk und Deutschlandfunk.

Zusammen mit Olaf Tzschoppe realisiert sie in ensemble etendis Programme, die die Künste interdisziplinär betrachten.

Margit Kern lehrt als Honorarprofessorin an der Hochschule für Künste, Bremen, im Fachbereich Musik.

 

AKTUELL

 
 

Konzert Zeitlupe UA Dàniel Pèter Birò

Sprengel Museum Hannover |

mit Kai Wessel und Mixtura

Werke von Guillaume Dufay und UA  Dàniel Pèter Birò

Moderation Thorsten Preuß

 

 HGNM



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ES WAR

 
 

Konzerte (Auswahl) und Uraufführungen:

2017

  • „Mein Herz ist wie ein Stein“ Inszeniertes Oratorium
    Musikforum Viktring, Gustav Mahler Kompositionspreis, 21.7.17
    UA Katharina Element, UA Krzystof Knittel, UA Otto Wanke

  • Konzert Oldenburger Kultursommer in Zusammenarbeit mit Oh-Ton, 2.7.17
    Bernt Hahn, Axel Porath, Margit Kern
    http://margitkern.de/wege_programme/

  • „EMMA SEI STARK !“
    Szenisch-musikalische Lesung mit Anna Thalbach, Maren Kroymann und Sonja Beisswenger im Rahmen des Festivals MOVIMENTOS in Zusammenarbeit mit NDR Kultur, 8.5.17
  • „Impulsive Lieder“
    ein Zyklus von Benjamin Scheuer, 11.4.17
    Impulsive Lieder

  • „Carmina Burana Heute“
    Konzert Kölner Fest für Alte Musik
    Sabine Lutzenberger, Candens Lilium und Mixtura
    30.3.17 Friedenskirche Köln
    http://margitkern.de/wege_programme/

  • „In die Tiefe der Zeit“
    Konzert Ensemble Musikfabrik in Kleve, Kirche am Bollenstieg, 18.2.17
    In die Tiefe der Zeit


2016 (Auswahl)

  •  CD Aufnahme bei RBB 12.-16.12.16 neue Werke für mixtura und Santurduo

  • UA „An der Stimme gekannt“ Karin Haussmann, mixtura
    Perspektiven Heilbronn 12.10.16

  • UA „Sechs Richtungen“ Akkordeon und Elektronik, Farzia Fallah, UA „Apraxie“ Akkordeon und Elektronik, Kiiawash Sahebnassagh, UA „Raghs e Sama“ Akkordeon, Tanbour und Elektronik, Mehdi Jallali
    DASTGAH Festival 18.9.16 Hannover, Mitschnitt Deutschlandfunk
    http://margitkern.de/spuren_medien/
  • Festival Romanischer Sommer, mixtura
    23.6.16 Köln, Mitschnitt WDR

  • UA „Damen Gambit“, Tatjana Prelevic, Kammermusiktheater mit mixtura, 3.6.16 Schlosstheater Celle

  • UA „Impulsive Lieder“ Benjamin Scheuer, gemischtes Ensemble mit Andreas Fischer, Bass, Hamburg 29.5.16

  • „The Planets“ von Gustav Holst, UA der Version für Akkordeon und Schlagzeug mit Videozuspielung von Jean-François Guiton
    Kulturkirche St. Stephanie, Bremen 28.4.16

  • Zeitenlabyrinth“ UA „ Musik für Akustelektrinstrumente“ Ehsan Ebrahimi, Musik von Kagel und Monteverdi, mixtura und Johannes Vogt, Laute, Klangbrückenfestival Hannover 9.4.16 Konzert der HGNM

  • UA „Punctum Reditum“ Alla Zagaykevich, Megaphon 11.3.16 Hannover

  • UA „Briefe Heloisa“ Sarah Nemtsov, Version für Akkordeon Solo und Zuspiel, UA „Triptychon“

  • Tatjana Prelevic, UA „In Memoriam Luciano“ Alex Gorji, UA „Adad“ Samir Odeh-Tamimi, mixtura, Festival Ultraschall Berlin, 23.1.16 Mitschnitt RBB


2015 – 2010 (Auswahl)

  • UA “1•3” für Akkordeon solo von Andreas Paparousos
    Zeitlupe Younghi Pagh-Paan, HGNM, Hannover 15.11.2015

  • DEA “Concerto grosso” Nr.2 von Georg-Friedrich Haas
    NOW! Philharmonie Essen mit Ensemble musikFabrik, 6. und 7.11.2015

  • UA “Winterseeds” von Klaus Huber,
    Fassung für Akkordeon und Streichtrio von Margit Kern
    Montagskonzert musikFabrik, Köln, 19. 10.2015

  • Wege durchs Land, 8.8.2015

  • UA “ 9 Gesänge” von Annette Schlünz, Springe Kulturkreis, 19.7.2015

  • UA “Eutopia” von Georg Katzer mit ensemble musikFabrik

  • AchtBrücken Festival Köln, 3.5.2015

  • UA “Fernklang” Samir Odeh-Tamimi, Aus der Tiefe der Zeit, Chorinstallation mit dem Audiprojektchor, mixtura.
    Berlin, Radialsystem, 12.2.2015

  • UA “Around” von Babette Koblenz

  • UA “Nocturne” von Georg-Friedrich Haas für Frauenchor und Akkordeon, “Haiku” mit ensemble musikFabrik NRW

  • “Academies” Konzert der musikFabrik NRW in der Landesvertretung NRW Berlin Mitschnitt Deutschlandradio

  • UA “Staub,Glanz” von Ruta Paidere in der Akademie der Künste, München Mitschnitt Bayerischer Rundfunk Studio München

  • “Dialogues” mixtura in der Synagoge Hainsfarth
    UA “OD” von Samir Odeh-Tamimi Mitschnitt Bayerischer Rundfunk Studio Franken

  • “Dialogues” mixtura bei den Lausitzer Musiktagen
    UA “Archipel Machaut” und “Extracts” von Sidney Corbett
    UA “Briefe – Heloisa” von Sarah Nemtsov Version Schalmet und Akkordeon, Mitschnitt Deutschlandfunk
  • Festival Halberstadt
    UA “Eructavit cor” von Karin Haussmann
  • Vredener Musiktage Oh-Ton Ensemble Niedersächsische Komponisten, Mitschnitt Deutschlandradio

  •  Young Euro Classics

  •  “VISIONEN” Festival für Neue Medienkunst
    UA “Aleaciones con memoria” von Eduardo Flores Abad für Akkordeon, Elektronik und Video
    UA “Zagonetka II” von Tatajana Prelevic für Akkordeon, Elektronik und Video
  • UA “Dreamspace” von Oliver Schneller für Solistenensemble und Orchester mit dem Oldenburger Staatstheater als Teil des Solistenensembles

  • Musica Insieme Festival Panicale, Italien

  • Konzertreise Seoul Süd-Korea

  • Turku Summer Festival

  • Gründungskonzert “mixtura” mit Katharina Bäuml, UA “Anflug”Erwin Koch-Raphael, UA “Nueve preguntas” Eduardo Flores-Abad, “Verdeckt” Joachim Heintz, UA “Fragments“ Sharoukh Khajenouri, “Circulus” Alex Gorji, “Zagonetka I” Tatjana Prelevic, “Sfumato in green” Snezana Nesic und Werke von Jan Pieterszoon Sweelinck

  • Musica Nuova, Mailand, Italien Duo mit Ulrike Brand, Cello
    UA “Amnesia” von Alessandra Ravera

  • “Leila und Madschnun” Ruhrtriennale Bochum, Ensemble musikFabrik NRW

  • UA “ÜberGrenzen” von Jamilia Jazylbekova mit Oh Ton-Ensemble