BEGEGNUNGEN

MIXTURA

MIXTURA

 
 

In mixtura realisieren Katharina Bäuml und Margit Kern seit 2010 gemeinsam Projekte, in denen sich Komponisten und Sprachen weit auseinander liegender Zeiten begegnen. Kompositionen aus der Zeit vor der Tonalität treten in Dialog mit modernen Arbeiten. Dieses Spannungsfeld führt zu neuen Hörerlebnissen in beiden Welten. Die Schalmei, ein Rohrblattinstrument des 14. Jahrhunderts, steht dabei für Geist, Klang und Spielpraxis der Renaissance, das Akkordeon für die Erfahrung und Klangwelt der Neuen Musik. Die Musikerinnen inspirieren Komponisten, sich mit dieser neuen Konstellation von Klang auseinander zu setzen. Auf diese Weise entstanden bereits mehr als zwanzig neue Werke für diese bislang einmalige Besetzung. Das Ensemble war bereits bei namhaften Festivals wie Ultraschall Berlin, Klangbrückenfestival Hannover und Romanischer Sommer, Köln zu Gast. es gibt eine rege Zusammenarbeit mit Rundfunkanstalten. CD-Produktionen und Rundfunkmitschnitte dokumentieren dieses. Für mixtura entstanden Programme zusammen mit Kai Wessel, Altus, Johannes Vogt, Laute, Arsalan Abedjan und Ehsan Ebrahimi, Santur.

ETENDIS

ETENDIS

 
 

Olaf Tzschoppe, Schlagzeug und Margit Kern gründeten etendis 2016. Aufbauend auf ein bereits bestehendes Repertoire mit Werken von Magnus Lindbergh, Annette Schlünz und Georg Friedrich Haas entschlossen sich die beiden Musiker zur Intensivierung ihrer Zusammenarbeit. Ihr Ziel ist es, Möglichkeiten der Erweiterung von Konzertstrukturen und ästhetischer Wahrnehmung zu verfolgen. Erweiterungsmöglichkeiten sehen die beiden Musiker in der Zusammenschau unterschiedlicher künstlerischer Ebenen. Das Gründungskonzert folgte diesem Gedanken. In „visual planets“ war „The Planets“ von Gustav Holst in einer Transkription für Schlagzeug und Akkordeon zu hören und eine visuelle Interpretation des Themas von Jean-François Guiton zu sehen.

KAMMERMUSIK

KAMMERMUSIK

 
 

Meine künstlerische Arbeit manifestiert sich in vielerlei wechselnden Besetzungen. Als Konstante zeigt sich die Arbeit an solistischen Programmen und in den drei verschiedenen Duobesetzungen mit Katharina Bäuml, Schalmei – mixtura, Olaf Tzschoppe, Schlagzeug – etendis und mit Axel Porath, Bratsche. Diese Besetzungen sind Kernbesetzungen, die auf Erweiterungen angelegt sind. In meinen Soloprojekten ist mir immer wieder die Begegnung mit elektronischer Musik wichtig.

PROJEKTE

 
 

Meine künstlerische Arbeit manifestiert sich in vielerlei wechselnden Besetzungen. Als Konstante zeigt sich die Arbeit an solistischen Programmen und in den drei verschiedenen Duobesetzungen mit Katharina Bäuml, Schalmei – mixtura, Olaf Tzschoppe, Schlagzeug – etendis und mit Axel Porath, Bratsche. Diese Besetzungen sind Kernbesetzungen, die auf Erweiterungen angelegt sind. In meinen Soloprojekten ist mir immer wieder die Begegnung mit elektronischer Musik wichtig.

LEHRE

 
 

Ich unterrichte aus der Überzeugung, dass das kreative Potential der professionellen Akkordeonisten Entfaltung braucht, sodass das Akkordeon auf vielen Ebenen des Musiklebens fest verankert wird. Die Lehre ist abhängig von der Zielbestimmung. Das Ziel, das ich mit meinen Absolventen verfolge, ist, den Anforderungen des freien künstlerischen Berufes gewachsen zu sein. Als freie Akkordeonistin tätig zu sein erfordert eine Vielzahl von Fähigkeiten.

Instrumentale Fähigkeiten

Sie sind der Schlüssel zum Beruf und stehen an erster Stelle. Sie auszubilden ist für viele die große Motivation, ein Studium an zu streben. Die Ausbildung instrumentaler Fähigkeiten erfolgt in Orientierung an Technik und Stilvielfalt im Sinne der musikgeschichtlichen Stile. Es erfolgt ein Studium der Musik aller Gattungen der Musikgeschichte. Das Studium der Kammermusik ist für mich von größter Bedeutung. Ein Akkordeon nimmt den Klang seiner Umgebung an. Diese Klangvielfalt und -beweglichkeit bildet sich durch das Spiel in verschiedenen Konstellationen. Die Wahl der Besetzungen lasse ich frei. Eine große Rolle spielen die Vorlieben des Studierenden. Ich denke, dass jeder Mensch an seinen Stärken wächst. Ein besonderes Augenmerk in der Entwicklung gilt dem Studium polyphoner Musik und der Neuen Musik – die Originalmusik für das Akkordeon.

Die eigene Musikalität ist die wichtigste Lehrmeisterin eines Musikers. Ich will, dass angehende Musiker lernen, ihr zu vertrauen. Darüber hinaus orientiere ich mich in der Ausbildung der Technik an den anatomischen Verhältnissen des Spielers. Die Ausbildung einer Spieltechnik, mit der man körpergerecht ein ganzes Leben lang spielen kann, ist meine wichtigste Leitlinie.

Kreative Fähigkeiten

Die individualisierte Ausbildung fördert die kreativen Fähigkeiten. Studierende sollen eigene Schwerpunkte finden und den Raum haben, sie zu setzen. Ich denke, dass freie Musiker einen großen Schatz an eigenen Ideen brauchen. Sie benötigen einen wachen Geist ,um eigene Projekte zu entwickeln und natürlich das nötige Fachwissen dazu. Es werden Wege gezeigt, musikalische Ideen in die Wirklichkeit zu implementieren.

Pädagogische Fähigkeiten

Diese können zusammen mit meinem sehr geschätzten Kollegen Gerhard Scherer entwickelt werden. Die Hochschule für Künste bietet über die instrumentalpädagogische Ausbildung hinaus eine deutschlandweit geschätzte Ausbildung in elementarer Musikpädagogik bei Barbara Stiller.

Meine Rolle

Nach meinem Verständnis bildet ein Mensch seine eigenen Fähigkeiten in Selbsttätigkeit aus.

Meine Rolle definiere ich in einer intensiven Begleitung dieser Ausbildung.

Die Hochschule für Künste Bremen bietet den Studierenden über die Lehrpläne der Bachelor- und Masterstudiengänge hinaus eine Vielzahl praktischer Hilfen. Dies zeigt sich in der Erstellung eigener professioneller Aufnahmen und geht weiter über Stipendien, die beispielsweise die Erstellung einer ersten professionellen Web-site fördern.

www.hfk-bremen.de

Ich unterrichte eine kleine Klasse. Dies sind meine im Beruf stehenden Absolventen.

Gisela Fischer, Susanne Frohriep, Franka Herwig, Jan Jachmann, Daniel Kabulski, Merima Klijuco, Felix Kroll, Edda Liebermann, Johanna Liimatta, Florian Oberlechner, Lydia Schmidl, Susanne Stock, Ute Werneyer